Vision Seilbahn im Museum

14/01/2025

Sich an einem Seil über den Verkehr zu bewegen, ist eine neue Perspektive, städtische Mobilitätsangebote zu erweitern und zu verbessern, ohne die ausgelasteten Stadträume grundsätzlich verändern zu müssen. Seilbahnen gelten in Planung, im Bau und in der Unterhaltung im Verhältnis zu anderen Systemen als kostengünstig, effektiv und umweltfreundlich. Sie stehen nicht im Stau, beanspruchen kaum Stadtraum und schweben autonom, wie selbstverständlich, über dem städtischen Treiben. Dabei wirken sie durch ihre Exponiertheit im Stadtbild identitätsprägend und können so das Stadtbild nachhaltig beeinflussen.

Grund genug für das Historische Museum Frankfurt a.M., Peter Eckart und Daniel Rese um ein Exponat für die Sonderausstellung „Bewegung! Frankfurt und die Mobilität“ zu bitten – unter ihrer Anleitung hatten sich Studierende im Wintersemester 2021/22 intensiv mit dem Thema Seilbahn beschäftigt. Daraus entstanden in Kooperation mit Prof. Dr. Jürgen Follmann und Studierenden der Hochschule Darmstadt Konzeptstudien für eine Seilbahn zwischen Offenbach und Frankfurt als innovativen Beitrag zu öffentlicher Mobilität. Dabei spielte das Erlebbarmachen, das Visualisieren von visionären Gestaltungskonzepten eine zentrale Rolle, denn um visionäre Ideen zu kommunzieren, braucht es nicht nur die Vision selbst, sondern auch valide Kommunikationsstrategien. Daraus ist nun ein Modell entstanden, das noch bis zum 1. Februar 2026 im Historischen Museum zu sehen ist.

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